Mein Weg zur nachhaltigen IT begann mit Open Source. Vor 5 Jahren beschäftigte ich mich erstmals mit Freier und Open Source Software (FOSS). 

Maßgeblich dazu inspiriert hat mich Johannes Herlitzius, seinerzeit ebenfalls Student der Wirtschaftsinformatik. Nachdem mich anfangs die oft fehlende Ästhetik von Open Source Software abgeschreckt hat, habe ich später deren Mehrwert für mich, für die Gesellschaft, und für meine Kunden erkannt.

In den nachfolgenden drei Jahren habe ich Open Source Software sehr zu schätzen gelernt und zunehmend Open Source Produkte anstelle von proprietären Produkten (= Gegenteil von Open Source) eingesetzt.

Vor 2 Jahren beschloss ich, meine durchweg positiven Erfahrungen mit Open Source Software auch an Kunden weiterzugeben. Erstmalig durfte ich bei einem Kunden Windows durch Linux ersetzen. Linux ist das wohl bekannteste Open Source Projekt der Welt (übrigens auch das größte Software-Projekt der Welt, und das am Häufigsten installierte Betriebssystem der Welt).

Heute nutze ich nahezu ausschließlich Open Source Software, privat wie auch bei Kunden und nehme aktiv an deren Entwicklung teil.

Meine Kunden schätzen an Open Source Software insbesondere:

  • das hohe Maß an Sicherheit und den damit verbundenen Schutz der Privatsphäre,
  • die hohe Zuverlässigkeit,
  • den geringen Anschaffungs- und Wartungsaufwand.

So durfte ich bereits mehrere IT-Infrastrukturen von Kunden auf Linux bzw. Open Source Umgebungen migrieren.

Ist Open Source alles?

Parallel zu meiner wachsenden Aufmerksamkeit für Open Source Software stieg in mir das Bedürfnis, einen Beitrag gegen unser blindes Rennen in die Ressourcenverknappung zu leisten. IT ist für nahezu jeden von uns allgegenwärtig, doch das Bewusstsein für den Lebenszyklus eines Computers oder dessen Energieverbrauch scheint es nicht zu sein. Nachhaltigkeit scheint zwar bei Bananen und Kakao, aber nicht bei unserem täglichen Handwerkszeug, den Computern, angekommen zu sein.

Leider lassen sich Computer nicht so ohne Weiteres in eine Kreislaufwirtschaft überführen. Ich durfte allerdings die Erfahrung machen, dass durch den gezielten Einsatz hochwertiger Hardware und Open Source Software zwei wesentliche Ziele erreicht werden können:

1. Der ökologische Fußabdruck wird reduziert, da die Hardware langlebiger ist, weniger Energie verbraucht und wartungsfreundlicher ist.

2. Aufgrund des reduzierten Ressourceneinsatzes aus dem ersten Ziel fallen a) der Wertverlust der Hardware über die Zeit sowie b) die Anschaffungs- und c) die Wartungs- und Stromkosten geringer aus.

Kurzum: „Nachhaltige IT“ ist günstiger!

Die Geburt von Bitleaf

Diese Erkenntnis ist für mich einzigartig. Was gibt es Besseres, als Ressourceneinsatz zu reduzieren und zugleich einen ökologischen Beitrag leisten zu können? Ich beschloss, das Konzept der nachhaltigen IT weiter auszuarbeiten und es für Kunden erfahrbar zu machen. Das Ergebnis ist Bitleaf.

Ich freue mich nun darauf, allen Interessierten zu helfen, solide IT einzusetzen und gleichzeitig Ressourcen zu reduzieren – ökologische Ressourcen und die des eigenen Budgets.


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